Wochenbett

Die Wochenbettbetreuung durch Hebammen ist durch die Grundversicherung gedeckt und kann vom Tag der Geburt bis zum 56. Tag danach erfolgen.

  • 10 Wochenbettbesuche 
  • 16 Wochenbettbesuche bei Erstgebärenden, Frauen mit Zwillingen, Frühgeburten und Kaiserschnittgeburten
  • bis zu 5 zusätzlichen Besuchen in den ersten 10 Tagen

Was Wochenbettbesuche unter anderem beinhalten:

  • Kontrolle der Gebärmutter, Rückbildung, Wundheilung
  • Begleitung und Unterstützung des Stillens 
  • Beratung bei emotionalen Veränderungen 
  • Faden-bzw Klammerentfernung bei Sectionähten
  • Anleitung zu frühen Rückbildungs- und Beckenbodenübungen
  • Anleitung  und Beratung zum Tragen im Tuch oder anderen Babytragen

Und beim Neugeborenen:

  • Überwachung der Vitalzeichen und des Gewichtes
  • Nabelpflege 
  • Körperpflege, eventuell erstes Bad
  • Guthrie-Test
  • Stillbegleitung
  • Ikterus ("Gelbsucht")


Pikettdienst:

  • Ab der 37. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt sowie während der Wochenbettzeit halte ich mich im Rahmen eines Pikettdienstes für Sie bereit.
  • Diese Bereitschaft stellt eine zusätzliche Leistung dar. Für die Wochenbettbetreuung nach einer Spitalgeburt beträgt die Pikettdienstentschädigung CHF 115.– und wird heute in vielen Fällen von den Familien selbst getragen.

    Je nach Gemeinde ist eine Kostenübernahme oder Beteiligung weiterhin möglich.


Stillberatung

Muttermilch ist GROSSARTIG! Sie ist mit Abstand die beste, günstigste und passendste Ernährung für Ihr Kind. Und Sie machen sie erst noch selbst!!

Beim Stillen geht es nicht nur um den Transfer der Milch von der Mama zum Kind. Es ist Beziehung, Regulation und Kommunikation. Im Stillen erleben Babys Nähe, Sicherheit, Wärme.

Es bedeutet Bindung, Trost, Regulation und Kontakt – ein Zusammenspiel von Körper, Emotion und Beziehung zwischen Mutter und Kind. 

Stillen müssen Mama und Kind lernen Es braucht Übung und Geduld.

Jede Stillbeziehung ist einzigartig. Ich unterstütze Sie dabei, gebe fachliche Orientierung und helfe, Herausforderungen wie Schmerzen, Unsicherheit, Milchmenge oder Stillorganisation besser zu verstehen und zu bewältigen.


Auch wenn Stillen nicht möglich oder gewünscht ist

Mir ist besonders wichtig:  Ich berate und unterstütze auch Frauen, die nicht stillen möchten, oder nicht stillen können. Entscheidend ist, dass Sie sich sicher, informiert und getragen fühlen und eine liebevolle Bindung zu Ihrem Kind entstehen kann – unabhängig von der Ernährungsform.


3 Stillberatungen werden von der Grundversichung außerhalb des Wochenbettes übernommen. Im gesamten Zeitraum der individuellen Stilldauer.


ADHS bei Frauen

Im Rahmen meines CAS Still- und Laktationsberaterin habe ich für meine Abschlussarbeit das Thema ADHS bei Frauen gewählt. Dabei habe ich mich intensiv mit aktueller Fachliteratur und wissenschaftlichen Studien auseinandergesetzt.

Ein besonderer Fokus lag auf der Frage, wie sich ADHS bei Frauen in Schwangerschaft, Wochenbett und früher Mutterschaft zeigen kann und welche Auswirkungen dies auf das Erleben der Mutter, die Beziehung zum Neugeborenen sowie den Familienalltag haben kann.

Ebenso habe ich mich damit beschäftigt, wie Neugeborene von der Situation ihrer Mutter beeinflusst werden und welche Unterstützung in dieser sensiblen Phase hilfreich sein kann.

ADHS zeigt sich bei Frauen oft anders als bei Männern und bleibt deshalb lange unerkannt. Gerade in der Umbruchphase der Schwangerschaft , Geburt und frühen Elternschaft können Themen wie Reizüberflutung, Erschöpfung, innere Unruhe, Selbstzweifel oder organisatorische Herausforderungen verstärkt auftreten.

Neben der fachlichen Auseinandersetzung bringe ich auch persönliche Erfahrungen mit diesem Thema mit. Diese haben mein Verständnis vertieft und den Blick für die Bedürfnisse betroffener Frauen geschärft. Auf dieser Grundlage kann ich Frauen und Familien bei entsprechenden Fragestellungen beratend im Rahmen meiner Hebammentätigkeit begleiten.


GEburtsvorbereitung

Ich biete individuelle Geburtsvorbereitung für Paare oder Einzelpersonen an. Dieses Angebot richtet sich besonders an Frauen und Familien, die keinen Kurs besuchen möchten, bereits Vorerfahrung haben oder gezielt offene Fragen klären möchten.

In ruhiger Atmosphäre  bei Ihnen zu Hause können persönliche Themen, Unsicherheiten und Bedürfnisse rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit danach besprochen werden. Inhalte und Umfang gestalten sich individuell.

Mögliche Themen: 

  • Geburtsbeginn erkennen und Orientierung in den Geburtsphasen
  • Atem, Entspannung und individuelle Wege der Schmerzbewältigung
  • Rolle der Begleitperson und gemeinsame Vorbereitung auf die Geburt
  • Interventionen verstehen und informierte Entscheidungen treffen
  • Umgang mit Angst, Unsicherheit oder belastenden Vorerfahrungen
  • Vorbereitung auf Wochenbett und erste Zeit mit dem Baby
  • Stillbeginn und Ernährung des Neugeborenen

Kosten 130 Franken/ Stunde

Die Krankenkassen übernehmen einen einmaligen Betrag von 150 Fr. für Geburtsvorbereitung oder eine Hebammenberatung.


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